Hi, Für alle die beim vierten Teil waren oder die es sonst so interessiert. Das mit dem Dual Layer PCB hat ja nicht ganz so geklappt wie ich das vorhatte... Problem war das der G10 L2 Befehl nicht so funktioniert hatte wie wir das in Erinnerung hatten und dann das Debugging angefangen hat... Der Fehler war ganz einfach, dass wir die falschen Startkoordinaten verwendet haben. Es ist zwar möglich die Koordinaten aus pcb zu verwenden, allerdings muss man das Koordinatensystem anpassen. pcb verwendet ein linkshändiges KS, also 0,0 ist oben links und nach unten rechts hin wird es positiv. Dadurch sind die Bohrlöcher im .ngc file woanders, wobei die X-Achse die Koordinate behält und die Y-Achse lediglich A_y - P_y ist (A_y ist die größe der Arbeitsfläche und P_y die y-Koordinate des Punktes). Wie das genau alles geht habe ich dann auch noch hier genauer beschrieben, incl der Zeichnung von Armin: https://metalab.at/wiki/PCB_CNC#Workflow_Using_gEDA_pcb_and_pcb2gcode Einen wichtigen Schritt habe ich auch noch in der Erklärung von pcb2gcode vergessen aber im Wiki bzw auch im git von pcb2metalab beschrieben. Man muss die Ebenen auf 3 Ebenen reduzieren: front, back und outline. Andernfalls klappt es mit dem Konvertieren nicht. LG Sebastian
On 2015-02-24 11:33, Sebastian Bachmann wrote:
Der Fehler war ganz einfach, dass wir die falschen Startkoordinaten verwendet haben. Es ist zwar möglich die Koordinaten aus pcb zu verwenden, allerdings muss man das Koordinatensystem anpassen. pcb verwendet ein linkshändiges KS, also 0,0 ist oben links und nach unten rechts hin wird es positiv.
Um genau zu sein: linkshändig im Fall von pcb: - 0/0 ist links oben - X-Achse wird nach rechts positiv - Y-Achse wird nach unten positiv rechtshändig z.B.: - 0/0 links unten - X-Achse wird nach rechts positiv - Y-Achse wird nach oben positiv Das gilt für ebene Koordinatensysteme. Im Raum könnte man argumentieren, dass beide rechts- oder linkshändig sind, weil die positive Z-Achse "aus der Ebene heraus" oder "hinter die Ebene hinein" schaut. Das Koordinatensystem für G-Codes ist jedenfalls rechtshändig, und effektiv ist es so, wie Sebastian beschrieben hat. Wenn man die positive Z-Achse als "aus der Zeichenebene heraus" schauend annimmt, sind die oben beschriebenen Koordinatensysteme auch im Raum links- bzw. rechtshändig. Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Drei-Finger-Regel LG, Armin
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