Liebe Fräser, Dreher und sonst wer, Bericht über mein Scheitern: http://www.qth.at/adl328/news/2016-09-29_saegen_auf_Drehbank/2016-09-29_saeg... LG Harald oe3hbs
Hi! Ich glaub rechtwinkligkeit ist vielleicht dee falsche Ausdruck... Du kannst ja auch einen schnitt schräg ins Material machen. Wichtig ist eher, das der planlauf der sägescheibe möglichst klein ist. IMO kann man rundlauffehler tolerieren, die führen nur zu einem unterbrochenen sägegeräusch und nutzen das Sägeblatt schneller ab. Die Videos (part 2 und 3 sind dort dann verlinkt) sind sicher zu dem Thema interessant: https://youtu.be/bRQPv4AG2HQ Was du brauchst ist vermutlich ein gescheiter sägedorn, dessen Auflagefläche rechtwinklig zum schaft ist und eine messuhr zum einrichten. LG Sebastian Am 2. Oktober 2016 01:54:57 MESZ, schrieb Harald <harald.boeck@chello.at>:
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LG Harald oe3hbs
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Um ehrlich zu sein wahr mein erster Gedanke als ich das zerbrochene Blatt sah: man muss schon ziemlich brutal sein, um das zuwege zu bringen. Die Aussage von Sebastian, dass man in erster Linie einen exakten Sägedorn braucht, kann ich nur unterstützen. Und man muss sich im klaren sein, dass jede x-Bewegung des Schlittens absolut zu unterbleiben hat - man kann die normaler Weise festklemmen, z.B. auch zum exakten Plandrehen. Die Scheibenfräser sind auch in erster Linie dazu da, Schlitze in Werkstücke zu machen, wobei man pro Durchgang eher 3mm abnimmt, als in voller Tiefe fräsen. Wenn du nur einen Ring brauchst, und nicht das lange Stück, ist es sowieso empfehlenswert, den Ring mit Zugabe zu sägen, und dann plan zu drehen. Wenn man ein Messer *geeignet* im 4-Backenfutter oder auf einer Aufspannscheibe spannt, und das Rohr zusätzlich zum Maschinenschraubstock mit einer Spannbrücke nieder hält, kann man auch das Ende eines dünnwandigen Rohrs bearbeiten. Wandstärke ist dann Spanbreite, und entsprechend limitiert. Oder man verwendet in der Maschinenspindel zum spanen einen Flycutter. LG On 2016-10-02 01:54, Harald wrote:
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Hi, einmal ist es mir gelungen, auf 3 Etappen das Al-Profil abzuschneiden. Die darauf folgenden Versuche waren dann sehr ernüchternd. Trotz sehr zaghaftem Vorschubs und zusätzlicher Schmierung habe ich zwei Sägeblätter gekillt. Der Längsvorschub war natürlich blockiert, der Dorn stammte aus dem Maschinenzubehör. Ihr habt schon recht, dass das nicht die elegante Art ist Rundmaterial abzuschneiden. D=55 abstechen habe ich auch probiert, geht aber auch nicht einfach. Vermutlich bleibt mir nichts anderes übrig als mit der Handsäge zu arbeiten. Für das Antennenworkshop brauche ich mind. 11 Schnitte. LG Harald oe3hbs -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: CNC [mailto:cnc-bounces@lists.metalab.at] Im Auftrag von Armin Faltl Gesendet: Sonntag, 02. Oktober 2016 18:50 An: cnc@lists.metalab.at Betreff: Re: [CNC] sägen auf der Drehbank Um ehrlich zu sein wahr mein erster Gedanke als ich das zerbrochene Blatt sah: man muss schon ziemlich brutal sein, um das zuwege zu bringen. Die Aussage von Sebastian, dass man in erster Linie einen exakten Sägedorn braucht, kann ich nur unterstützen. Und man muss sich im klaren sein, dass jede x-Bewegung des Schlittens absolut zu unterbleiben hat - man kann die normaler Weise festklemmen, z.B. auch zum exakten Plandrehen. Die Scheibenfräser sind auch in erster Linie dazu da, Schlitze in Werkstücke zu machen, wobei man pro Durchgang eher 3mm abnimmt, als in voller Tiefe fräsen. Wenn du nur einen Ring brauchst, und nicht das lange Stück, ist es sowieso empfehlenswert, den Ring mit Zugabe zu sägen, und dann plan zu drehen. Wenn man ein Messer *geeignet* im 4-Backenfutter oder auf einer Aufspannscheibe spannt, und das Rohr zusätzlich zum Maschinenschraubstock mit einer Spannbrücke nieder hält, kann man auch das Ende eines dünnwandigen Rohrs bearbeiten. Wandstärke ist dann Spanbreite, und entsprechend limitiert. Oder man verwendet in der Maschinenspindel zum spanen einen Flycutter. LG On 2016-10-02 01:54, Harald wrote:
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Eine Bandsäge wäre halt schon super ;) Nur nirgends ist ein Platz dafür Und ne Metallsäge ist halt für Holz a wieder nix. On 10/02/2016 07:19 PM, Harald wrote:
Hi, einmal ist es mir gelungen, auf 3 Etappen das Al-Profil abzuschneiden. Die darauf folgenden Versuche waren dann sehr ernüchternd. Trotz sehr zaghaftem Vorschubs und zusätzlicher Schmierung habe ich zwei Sägeblätter gekillt. Der Längsvorschub war natürlich blockiert, der Dorn stammte aus dem Maschinenzubehör.
Ihr habt schon recht, dass das nicht die elegante Art ist Rundmaterial abzuschneiden. D=55 abstechen habe ich auch probiert, geht aber auch nicht einfach. Vermutlich bleibt mir nichts anderes übrig als mit der Handsäge zu arbeiten. Für das Antennenworkshop brauche ich mind. 11 Schnitte.
LG Harald oe3hbs
-----Ursprüngliche Nachricht----- Von: CNC [mailto:cnc-bounces@lists.metalab.at] Im Auftrag von Armin Faltl Gesendet: Sonntag, 02. Oktober 2016 18:50 An: cnc@lists.metalab.at Betreff: Re: [CNC] sägen auf der Drehbank
Um ehrlich zu sein wahr mein erster Gedanke als ich das zerbrochene Blatt sah: man muss schon ziemlich brutal sein, um das zuwege zu bringen.
Die Aussage von Sebastian, dass man in erster Linie einen exakten Sägedorn braucht, kann ich nur unterstützen. Und man muss sich im klaren sein, dass jede x-Bewegung des Schlittens absolut zu unterbleiben hat - man kann die normaler Weise festklemmen, z.B. auch zum exakten Plandrehen.
Die Scheibenfräser sind auch in erster Linie dazu da, Schlitze in Werkstücke zu machen, wobei man pro Durchgang eher 3mm abnimmt, als in voller Tiefe fräsen.
Wenn du nur einen Ring brauchst, und nicht das lange Stück, ist es sowieso empfehlenswert, den Ring mit Zugabe zu sägen, und dann plan zu drehen. Wenn man ein Messer *geeignet* im 4-Backenfutter oder auf einer Aufspannscheibe spannt, und das Rohr zusätzlich zum Maschinenschraubstock mit einer Spannbrücke nieder hält, kann man auch das Ende eines dünnwandigen Rohrs bearbeiten. Wandstärke ist dann Spanbreite, und entsprechend limitiert. Oder man verwendet in der Maschinenspindel zum spanen einen Flycutter.
LG
On 2016-10-02 01:54, Harald wrote:
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On 2016-10-02 19:19, Harald wrote:
Ihr habt schon recht, dass das nicht die elegante Art ist Rundmaterial abzuschneiden. D=55 abstechen habe ich auch probiert, geht aber auch nicht einfach. Vermutlich bleibt mir nichts anderes übrig als mit der Handsäge zu arbeiten. Für das Antennenworkshop brauche ich mind. 11 Schnitte.
Ich halte immer noch Abstechen für die beste Lösung auf der Drehbank. Um sich die Sache zu erleichtern kann man handliche Blöcke - sagen wir maximal 1.5xDurchmesser zuerst einstechen und sägen, dann frei im Futter spannen und die Scheiben runter stechen, wobei man bis zum Zentrum maschinell arbeiten kann, ohne Druck vom Körner. In Aluminium sollte ein 2.5 oder 3mm Einstechmesser auch auf dieser Maschine noch möglich sein. Zugegebener maßen hab ich's nicht probiert und bin von meiner Maschine verwöhnt. Das ist ein ganz interessantes Messer: http://www.mercateo.com/p/245-17110215/KOMET_Einstechmesser_HSS_Groesse_A_2_... LG
Abstechen ist gut, habe mich nur nicht getraut voll durchzustechen, deshalb wurde der Rest mit der Handsäge gemacht. http://www.qth.at/adl328/news/2016-10-03_Discone_Antenne/2016-10-03_Discone_... LG Harald oe3hbs -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: CNC [mailto:cnc-bounces@lists.metalab.at] Im Auftrag von Armin Faltl Gesendet: Sonntag, 02. Oktober 2016 20:34 An: cnc@lists.metalab.at Betreff: Re: [CNC] sägen auf der Drehbank On 2016-10-02 19:19, Harald wrote:
Ihr habt schon recht, dass das nicht die elegante Art ist Rundmaterial abzuschneiden. D=55 abstechen habe ich auch probiert, geht aber auch nicht einfach. Vermutlich bleibt mir nichts anderes übrig als mit der Handsäge zu arbeiten. Für das Antennenworkshop brauche ich mind. 11 Schnitte.
Ich halte immer noch Abstechen für die beste Lösung auf der Drehbank. Um sich die Sache zu erleichtern kann man handliche Blöcke - sagen wir maximal 1.5xDurchmesser zuerst einstechen und sägen, dann frei im Futter spannen und die Scheiben runter stechen, wobei man bis zum Zentrum maschinell arbeiten kann, ohne Druck vom Körner. In Aluminium sollte ein 2.5 oder 3mm Einstechmesser auch auf dieser Maschine noch möglich sein. Zugegebener maßen hab ich's nicht probiert und bin von meiner Maschine verwöhnt. Das ist ein ganz interessantes Messer: http://www.mercateo.com/p/245-17110215/KOMET_Einstechmesser_HSS_Groesse_A_2_... LG _______________________________________________ CNC mailing list CNC@lists.metalab.at https://lists.metalab.at/mailman/listinfo/cnc
Hi, unlängst ist bei mir eine Aktion von Spiral ins Haus geflattert, mit einer 1/100el-Uhr mit 10mm Hub um 13,**. Der Preis erscheint mir sehr gut (falls noch was da ist). LG, Armin
Seh grad das in dem Flyer auch Putzpapier 4x um 76€ drin ist :D (Könnte man auf lager für die HM auch gleich mitnehmen) Ein Stativ wäre halt noch super. @ripper: Wieviel ist eigentlich noch von dem Geld übrig das bei der Drehbank gesammelt wurde? lg sebastian On 10/02/2016 06:58 PM, Armin Faltl wrote:
Hi,
unlängst ist bei mir eine Aktion von Spiral ins Haus geflattert, mit einer 1/100el-Uhr mit 10mm Hub um 13,**. Der Preis erscheint mir sehr gut (falls noch was da ist).
LG, Armin
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Von wegen Rohr - auf den zweiten Blick sieht das eher nach Vollmaterial aus. Persönlich würde ich das bis auf 10mm Kern einstechen - Kern, damit ich den Mitlaufkörner einsetzen kann. Den Rest mit der Hand sägen und dann plan drehen. HTH On 2016-10-02 01:54, Harald wrote:
Liebe Fräser, Dreher und sonst wer, Bericht über mein Scheitern: http://www.qth.at/adl328/news/2016-09-29_saegen_auf_Drehbank/2016-09-29_saeg...
LG Harald oe3hbs
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Da=55 (Vollmaterial), wenn bis auf 10 abgestochen wird ergibt das eine Einstechtiefe von 22,5. Mit dem vorhandenen Werkzeug nicht möglich und ich wollte es dafür nicht zurechtschleifen. LG Harald oe3hbs -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: CNC [mailto:cnc-bounces@lists.metalab.at] Im Auftrag von Armin Faltl Gesendet: Sonntag, 02. Oktober 2016 19:05 An: Neigungsgruppe Zerspanungstechnik/CNC und Werkstatt allgemein <cnc@lists.metalab.at> Betreff: Re: [CNC] sägen auf der Drehbank Von wegen Rohr - auf den zweiten Blick sieht das eher nach Vollmaterial aus. Persönlich würde ich das bis auf 10mm Kern einstechen - Kern, damit ich den Mitlaufkörner einsetzen kann. Den Rest mit der Hand sägen und dann plan drehen. HTH On 2016-10-02 01:54, Harald wrote:
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LG Harald oe3hbs
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Hi! Ein followup: Ich hab gestern den Sägedorn in der Hand gehabt, da ich eine Reihe Schlitze in einen Alublock machen wollte. Das Problem mit dem Dorn ist, dass das Blatt nicht hält, obwohl die Mutter angezogen ist. dH das Sägeblatt rutscht durch. Grund dafür ist, dass die 12mm Scheibe, welche zwischen Mutter und Blatt sitzt auch auf dem Dorn spannt. Ich hab die Scheibe auf 16mm ID aufgebohrt und zur Sicherheit mit zwei Heftungen mit der Mutter verschweißt. Dadurch liegt die Scheibe jetzt nur noch auf dem Sägeblatt auf. Ich habe auch den Planlauf gemessen und der beträgt am Rand des Blattes etwa 1/10mm. Direkt am Dorn gemessen waren es 5/100. Das radiale Spiel ist leider recht hoch - ggf liegt das aber auch am Blatt selber (ich hab es aber auch nicht gemessen). Mit langsamen Vorschub konnte man aber Problemlos sägen: http://reox.soup.io/post/636460372/Und-mit-verbessertem-S-gedorn-klappt-das Vllt auch mal ein nettes Projekt: Einen neuen bauen, und zwar aus Werkzeugstahl ;) LG Sebastian On Sun, Oct 02, 2016 at 01:54:57AM +0200, Harald wrote:
Liebe Fräser, Dreher und sonst wer, Bericht über mein Scheitern: http://www.qth.at/adl328/news/2016-09-29_saegen_auf_Drehbank/2016-09-29_saeg...
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Hallo Sebastian, gratuliere zum super Aufbau! LG oe3hbs Harald -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: CNC [mailto:cnc-bounces@lists.metalab.at] Im Auftrag von Sebastian Bachmann Gesendet: Samstag, 28. Oktober 2017 18:21 An: Neigungsgruppe Zerspanungstechnik/CNC und Werkstatt allgemein <cnc@lists.metalab.at> Betreff: Re: [CNC] sägen auf der Drehbank Hi! Ein followup: Ich hab gestern den Sägedorn in der Hand gehabt, da ich eine Reihe Schlitze in einen Alublock machen wollte. Das Problem mit dem Dorn ist, dass das Blatt nicht hält, obwohl die Mutter angezogen ist. dH das Sägeblatt rutscht durch. Grund dafür ist, dass die 12mm Scheibe, welche zwischen Mutter und Blatt sitzt auch auf dem Dorn spannt. Ich hab die Scheibe auf 16mm ID aufgebohrt und zur Sicherheit mit zwei Heftungen mit der Mutter verschweißt. Dadurch liegt die Scheibe jetzt nur noch auf dem Sägeblatt auf. Ich habe auch den Planlauf gemessen und der beträgt am Rand des Blattes etwa 1/10mm. Direkt am Dorn gemessen waren es 5/100. Das radiale Spiel ist leider recht hoch - ggf liegt das aber auch am Blatt selber (ich hab es aber auch nicht gemessen). Mit langsamen Vorschub konnte man aber Problemlos sägen: http://reox.soup.io/post/636460372/Und-mit-verbessertem-S-gedorn-klappt-das Vllt auch mal ein nettes Projekt: Einen neuen bauen, und zwar aus Werkzeugstahl ;) LG Sebastian On Sun, Oct 02, 2016 at 01:54:57AM +0200, Harald wrote:
Liebe Fräser, Dreher und sonst wer, Bericht über mein Scheitern: http://www.qth.at/adl328/news/2016-09-29_saegen_auf_Drehbank/2016-09-2 9_saegen_auf_Drehbank.html
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