Hi! Wir haben uns gestern die CNC angesehen. Das Z-Achsenproblem dürfte behoben sein - die CNC hatte ein paar Schrauben locker. Das führte dazu, dass beim runterfahren der Z-Achse die Platte mit der Spindel nachrutschte. Den VFD hab ich mir auch angesehen und konnte das Problem einmal reproduzieren, danach aber nicht mehr. Obwohl ich die Spindel viele Minuten auf 6000rpm drehen ließ. Mir schien es so, dass die Drehzahlregelung konstant blieb, aber die Spindel ein und ausgeschaltet wurde (muss aber nicht sein, der VFD kann ein paar Sachen über einen Analogen und 4 Digitale Ausgänge "reporten", vielleicht sollte man das so debuggen. Eine Serielle Schnittstelle haben wir bei diesem Modell leider nicht). Es gibt zwei Eingänge vom Breakoutboard: einen Analogen mit 0-10V und einen Digitalen, wo ein Relais einen Kontakt schließt. Der Analoge ist für die Drehzahl und der digitale für FWD/Stop. Die Beschaltung ist ein wenig komisch und das Handbuch in Chinglisch auch nicht sehr hilfreich, allerdings ist es so angeschlossen wie im Handbuch angegeben und hat bisher ja auch tadellos funktioniert. Was man vermutlich nochmal genauer anschauen sollte ist: Ob der Parallelport richtig funktioniert, ob das Breakoutboard richtig funktioniert (zB ob das Relais schaltet wenn das Problem auftritt) und ob die Kabel alle in Ordnung sind. Es ist halt ein Bug der sehr schwer zum beobachten ist, weil es bei mir wirklich nur einmal aufgetreten ist und danach nicht mehr. Vielleicht ist es Temperaturbedingt und wenn es irgendwo wärmer wird verschwindet er? Keine Ahnung :/ Hier noch ein paar Allgemeine Hinweise zur CNC: * Die Spindelmutter und das Gewinde auf der Spindel sowie den Kegel immer schön saubermachen! Ideal mit einem geölten Putzpapier den ganzen Dreck weg machen. Wenn man fräßt kommen immer ein paar Späne rein - die sollte man dann aber jedenfalls nicht beim nächsten einspannen eines Werkzeuges drin haben! Beim Kegel in der Spannzangenaufnahme aufpassen, dass man keine Späne dort lässt wenn man mit einem Dreckigen Putzpapier dort herumfährt. Die Finger eignen sich auch sehr gut, wenn sie sauber sind. An der Spindel keine Druckluft verwenden, da man sonst den Dreck in die Lager drücken kann. * Wenn man die Maschine reinigt, auch die hintere X-Achse reinigen und schmieren. Ja, das ist ur blöd zum erreichen und wir haben gestern auch überlegt ein kleines Bankerl zu bauen um dort besser hinzukommen. * Am besten keine Schrauben an der Maschine angreifen, außer man hat dann später Zeit und einen Fühlhebeltaster dabei. Die Maschine ist eingestellt, so dass die Spindel parallel zur Z-Achse sitzt. Wenn man die Spindel ausbaut und die Z-Achse abnimmt, verliert man das! Danach muss man die Spindel wieder einrichten. Wenn man das tut sollte man idealerweise die Schrauben mit dem richtigen Drehmoment anziehen. Wir haben gestern geschaut und es ist für M6 und Alu 9.6Nm. Mangels Drehmomentschlüssel sinds jetzt halt nach Gefühl angezogen. * Die Spindelmuttern haben recht viel Spiel - man kann jede Achse mit der Hand um etwa einen halben Millimeter verschieben. Das sollte man im Hinterkopf haben wenn man mit der Maschine arbeitet, da wir das mit der Muttern/Achs konfiguration nicht wegbekommen. * Schmieren, Schmieren, Schmieren! Insbesondere die Y-Achse ist gefährlich, da nicht gut zugänglich. Auf der Hinterseite des Portals befinden sich drei Löcher als Schmierbohrung. Dort kann man mit dem Lithiumfett ansetzen und die Achsen schmieren. Wenn man den Stick-Slip höhrt ist es allerhöchste Zeit. Die Fettpresse ist übrigens leer, was ein bisserl blöd ist, da man so die Lager nicht schmieren kann. Sollte man besser nachkaufen. LG Sebastian
vielen dank Dir und wer auch immer noch dabei war! LG Zwax Am 2017-08-10 um 10:24 schrieb reox:
Hi!
Wir haben uns gestern die CNC angesehen. Das Z-Achsenproblem dürfte behoben sein - die CNC hatte ein paar Schrauben locker. Das führte dazu, dass beim runterfahren der Z-Achse die Platte mit der Spindel nachrutschte.
Den VFD hab ich mir auch angesehen und konnte das Problem einmal reproduzieren, danach aber nicht mehr. Obwohl ich die Spindel viele Minuten auf 6000rpm drehen ließ. Mir schien es so, dass die Drehzahlregelung konstant blieb, aber die Spindel ein und ausgeschaltet wurde (muss aber nicht sein, der VFD kann ein paar Sachen über einen Analogen und 4 Digitale Ausgänge "reporten", vielleicht sollte man das so debuggen. Eine Serielle Schnittstelle haben wir bei diesem Modell leider nicht). Es gibt zwei Eingänge vom Breakoutboard: einen Analogen mit 0-10V und einen Digitalen, wo ein Relais einen Kontakt schließt. Der Analoge ist für die Drehzahl und der digitale für FWD/Stop. Die Beschaltung ist ein wenig komisch und das Handbuch in Chinglisch auch nicht sehr hilfreich, allerdings ist es so angeschlossen wie im Handbuch angegeben und hat bisher ja auch tadellos funktioniert. Was man vermutlich nochmal genauer anschauen sollte ist: Ob der Parallelport richtig funktioniert, ob das Breakoutboard richtig funktioniert (zB ob das Relais schaltet wenn das Problem auftritt) und ob die Kabel alle in Ordnung sind. Es ist halt ein Bug der sehr schwer zum beobachten ist, weil es bei mir wirklich nur einmal aufgetreten ist und danach nicht mehr. Vielleicht ist es Temperaturbedingt und wenn es irgendwo wärmer wird verschwindet er? Keine Ahnung :/
Hier noch ein paar Allgemeine Hinweise zur CNC:
* Die Spindelmutter und das Gewinde auf der Spindel sowie den Kegel immer schön saubermachen! Ideal mit einem geölten Putzpapier den ganzen Dreck weg machen. Wenn man fräßt kommen immer ein paar Späne rein - die sollte man dann aber jedenfalls nicht beim nächsten einspannen eines Werkzeuges drin haben! Beim Kegel in der Spannzangenaufnahme aufpassen, dass man keine Späne dort lässt wenn man mit einem Dreckigen Putzpapier dort herumfährt. Die Finger eignen sich auch sehr gut, wenn sie sauber sind. An der Spindel keine Druckluft verwenden, da man sonst den Dreck in die Lager drücken kann.
* Wenn man die Maschine reinigt, auch die hintere X-Achse reinigen und schmieren. Ja, das ist ur blöd zum erreichen und wir haben gestern auch überlegt ein kleines Bankerl zu bauen um dort besser hinzukommen.
* Am besten keine Schrauben an der Maschine angreifen, außer man hat dann später Zeit und einen Fühlhebeltaster dabei. Die Maschine ist eingestellt, so dass die Spindel parallel zur Z-Achse sitzt. Wenn man die Spindel ausbaut und die Z-Achse abnimmt, verliert man das! Danach muss man die Spindel wieder einrichten. Wenn man das tut sollte man idealerweise die Schrauben mit dem richtigen Drehmoment anziehen. Wir haben gestern geschaut und es ist für M6 und Alu 9.6Nm. Mangels Drehmomentschlüssel sinds jetzt halt nach Gefühl angezogen.
* Die Spindelmuttern haben recht viel Spiel - man kann jede Achse mit der Hand um etwa einen halben Millimeter verschieben. Das sollte man im Hinterkopf haben wenn man mit der Maschine arbeitet, da wir das mit der Muttern/Achs konfiguration nicht wegbekommen.
* Schmieren, Schmieren, Schmieren! Insbesondere die Y-Achse ist gefährlich, da nicht gut zugänglich. Auf der Hinterseite des Portals befinden sich drei Löcher als Schmierbohrung. Dort kann man mit dem Lithiumfett ansetzen und die Achsen schmieren. Wenn man den Stick-Slip höhrt ist es allerhöchste Zeit. Die Fettpresse ist übrigens leer, was ein bisserl blöd ist, da man so die Lager nicht schmieren kann. Sollte man besser nachkaufen.
LG Sebastian
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